Der NAH-OST In der Prophezeihung der Bibel
VON DAVID C. PACK
Der Nah-Ost ist fortwährend in Aufruhr. Warum? Gewalttätigkeit und Chaos haben diese Gegend seit langem gekennzeichnet. Warum? Menschlich ersonnene Lösungen scheinen nie den erwünschten Frieden zu bringen. Warum? Wenige verstehen seine historischen Wurzeln. Dort stoßen Nationen, Kulturen, Religionen, Geschichte und Politik – mit der Prophezeiung - zusammen! Wie wird dies gelöst werden? Was sagt die Bibel dazu?
Ereignisse in Nah-Ost tragen weit größere Bedeutung, als die meisten von uns beginnen, zu verstehen! Man sagt, daß alle acht Jahre der Nah-Ost in einen erneuten Krieg ausbricht. Die jüngste Geschichte zeigt, wie wahr diese Aussage ist. Das geographische Gebiet ist seit Jahren ein brodelnder Kessel der Unruhe, der Meinungsverschiedenheiten, des Aufruhrs, des Terrorismus’, und fehlgeschlagener Friedensversuche. Seine Probleme stellen einfache Lösungen auf die Probe – und diese Broschüre wird beweisen, daß nur Gott den Frieden, den sich jeder erwünscht, bringen kann.
Die ganze Welt ist in einem bemerkenswerten Weg mit dem Nahen Osten verbunden. Die dortigen Probleme werden nicht weggehen, weder kann sich die Welt einbilden, daß sie von selbst weggehen, wenn man nur wegschaut!
Der Nah-Ost steht im Mittelpunkt einer gewaltigen und vital wichtigen Prophezeiung, die die Menschheit nicht kennt. Aber für diejenigen, die Gottes Plan wissen möchten, braucht dies nicht zu sein. Die Fakten dieses wunderbaren Planes kann man jedoch wissen. Der Alllmächtige Gott, der die Himmel, die Erde – und Sie – geschaffen hat, hält den Schlüssel, Beides zu wissen, und das „Nah-Ost Problem“ zu lösen.
Daniels Erstaunliche Prophezeiung.
Gott ist dabei einen enormen Plan auf Erden auszuarbeiten. Die meisten Leute sind total ahnungslos darüber, daß es einen Grund für die Existenz der Menschheit gibt, und noch weniger, was dieser Grund ist! Die Gegenwart und Zukunft des Nahen Ostens spielen eine große Rolle in Gottes Meister Plan für die Menschheit, und diese Region ist im Zentrum einer erstaunlichen Prophezeiung, die das Leben aller Menschen auf Erden beeinträchtigen wird, bevor dieses Zeitalter vorbei ist.
Vor 2,500 Jahren inspirierte Gott Daniel eine lange und detaillierte Prophezeiung aufzuschreiben, die viele faszinierende Drehungen und Windungen durch diese ganze Geschichte zeigt. Diese Prophezeiung wird mit ungeheuren Ereignissen, die in unserer Zeit vorkommen werden, den Höhepunkt erreichen! Diese erstaunlichen Begebenheiten werden alle Nationen schockieren und sich auf ihnen auswirken – jedoch war sie bis zu diesem Zeitalter versiegelt und verschlossen!
Einige Bibel-Prophezeiungen sind generell, andere spezifisch, oder sogar sehr präzise. Einige enthalten einzelne Begebenheiten, die zu bestimmten Zeiten vorkommen. Andere vollziehen sich langsam über viele Jahre hinaus – oder sogar über viele Jahrhunderte oder Jahrtausende hinaus – und enthalten viele Ereignisse. Sie werden lernen, daß Daniels Prophezeiungen viele kleinere Prophezeiungen enthalten, die wir – eine nach der anderen - untersuchen werden, bis wir zu unserem heutigen Zeitalter ankommen.
Beinahe alle Theologen sind fast ungeduldig, ihre Meinung über die vielen Weissagungen anzubieten – und sie „interpretieren“ sie gemäß ihres Ermessens. Der ernste Bibelstudent muß immer die Bibel die Bibel interpretieren lassen! Wir werden nun ein langes Kapitel in der Bibel untersuchen. Es wird klar werden, daß es nur einen Weg gibt, alle fünf-und-vierzig separate Verse in diesem Kapitel zu erklären. Die Erfüllung eines jeden dieser Verse unterliegt nicht menschlicher Überlegung, Meinung oder Interpretation!
Viele dieser sehr verwickelten Prophezeiungen wurden, genau, wie Gott es vorhergesagt hatte, erfüllt, und haben heute ihren Platz in der Geschichte. Dies sind Fakten, die überprüft werden können – und sind starke Beweise, daß ein mächtiges Wesen sie vorhergesagt, und dann in Erfüllung gebracht hat.
Diese lange Prophezeiung befindet sich in Daniel 11. In Kapitel 10 sieht man Daniel erstaunt – total schockiert und überwältigt, von dem, was Gott ihm enthüllte, das „zur Endzeit“, oder in den letzten Tagen geschehen würde. Kapitel 12 spielt eine Rolle im Abschluß der langen Prophezeiung von Kapitel 11.
Öffnen Sie nun Ihre Bibel und lesen Sie jeden Vers, der in dieser Broschüre angegeben ist. Keine andere Methode wird denselben Impakt haben. Berücksichtigen Sie ebenfalls, daß Menschen die Aufteilungen der Kapitel und Verse in die Bibel eingesetzt haben. Während dies oftmals hilfreich für Studenten der Bibel ist, kann es versehentlich lange Geschichten, Gedanken, oder, wie in diesem Fall, Prophezeiungen, unterbrechen. Die wahre Bedeutung und das Ausmaß der Substanz des Themas werden oftmals undeutlich gemacht und aus der Sicht verloren. In diesem Fall baut des ganze Kapitel eine unerwartete Schlußfolgerung auf, die noch zu erfüllen ist.
Zwei Prophezeite Mächtige Könige
Gott gab Daniel folgende Weissagung während des dritten Jahres der Regierung von Kyros, dem König des Persischen Reiches (Dan. 10:1). Daniel berichtete, daß zwei gewaltige Könige (in Realität konkurrierende Königreiche), eine große Rolle in den Begebenheiten des Nahen Ostens, bis zum Ende der Zeit, spielen würden. Diese Könige bereiten das Bühnenbild für die Endwicklung von wichtigen, zukünftigen Ereignissen vor, die den Höhepunkt vor der Rückkehr Christi erreichen werden!
Zwei Schlüsselverse setzen das Bühnenbild. In Daniel 10:21 spricht der Erzengel Gabriel mit Daniel: „doch will ich dir mitteilen, was im Buch der Wahrheit aufgezeichnet ist.“ Kapitel 11 leitet den Zeitplan ein. Vers 2 fährt fort, „und nun will ich dir die Wahrheit mitteilen.“ Wenn Gott Ereignisse vorhersagt, spricht Er die Wahrheit! Sie sind zuverlässig! Sie werden geschehen! Da keine Heilige Schrift je gebrochen werden kann (Johannes 10:35), noch kann ein Vers dieser Prophezeiung! Jeder Vers muß den Test der genauen Überprüfung bestehen.
Bitte beachten Sie folgende Verse: „Daniel 11:2-3 Und nun will ich dir die Wahrheit kundtun: Siehe, es werden noch drei Könige in Persien aufstehen, und der vierte wird größeren Reichtum erlangen als alle; und wenn er durch seinen Reichtum stark geworden ist, wird er alles gegen das Königreich Griechenland aufregen. (3) Und ein tapferer König wird aufstehen, und er wird mit großer Macht herrschen und nach seinem Gutdünken handeln.
Wer sind diese vier Könige – wo der letzte größer ist als der erste – und wo ist der „mächtige König?“ Daniel sprach von den Königen Cambyses, Smerdis und Darius von Persien als die ersten drei Könige, mit Xerxes als den größten und reichsten der vier. Es war Xerxes der den Krieg mit Griechenland „entfachte.“
Wir müssen nun einige Verse in Daniel 8 studieren. Der Vater Alexanders des Großen, König Philip von Macedonien, entwarf einen Meisterplan, um das Persische Reich mit einer Grieschichen Armee anzugreifen und zu erobern. Aber Philip starb, bevor er diesen Plan durchführen konnte. An seiner Stelle griff sein Sohn Persian an, und die Armee Alexanders des Großen griff die Persische Armee an in der bekannten Schlacht von Issus in 333 B.C. (Daniel 8:2, 5-6).
Zwei Jahre später, in 33l B.C., in einer zweiten Schlacht in Arbella, besiegte Alexander vollkommen das Persische Reich. Da er bereits Ägypten kurz zuvor besiegt hatte, folgte er dieser Schlacht mit der Vernichtung von Allem von Nah-Ost bis nach Indien. Dies geschah genau wie prophezeit!
Daniel 11:4 sagt dies über Alexander: „Daniel 11:4 Und sobald er aufgestanden ist, wird sein Reich zertrümmert und nach den vier Winden des Himmels hin zerteilt werden. Aber nicht für seine Nachkommen wird es sein und nicht nach der Macht, mit welcher er geherrscht hat; denn sein Reich wird zerstört und anderen zuteil werden, mit Ausschluß von jenen.“
Zahlreiche historische Sachverständige erkennen an, daß Alexander plötzlich, im Alter von 32 Jahren starb, „als er unvorhergesehenerweise von seiner Vitalität im jungen Mannersalter, ohne Erben, abgeschnitten wurde, denen er weder seine Macht, noch seine Pläne hätte überlassen können“ (Rawlinson’s A Manual of Ancient History, S. 237). Alexanders Königreich teilte sich in vier separate Reiche, weil er keinen Sohn hatte, seinen Platz zu übernehmen. Die Prophezeiung wurde erfüllt, so wie Gott sie vorhergesagt hatte.
Die vier folgenden Generäle Alexanders repräsentieren die „vier Windes des Himmels“ – oder Direktionen in die sein Reich aufgeteilt wurde: (1) Lysimachos regierte Kleinasien, (2) Kassander regierte Griechenland und Mazedonien, (3) Seleukos regierte Syrien, Babylonien und alle östliche Regionen bis Indien, und (4) Ptolemäus regierte Ägypten, Judäa und ein Teil von Syrien.
Von diesem Punkt an verfolgt die Prophezeiung zwei dieser vier Könige oder Divisionen der Gebiete. Das Syrische Reich verkörpert den „König des Nordens.“ Das Ägyptische Reich verkörpert (Vs. 5) den „König des Südens,“ weil Ägypten generell südlich von Jerusalem liegt. (Jerusalem ist der zentrale Brennpunkt jeder Prophezeiung, und deshalb sind die Direktionen im Verhältnis zu dieser Stadt aus etabliert. Diese beiden Königreiche kämpften oft hin und her über Palästina – das Heilige Land und Jerusalem - mit dem Besitz dieser Gegend fortwährend wechselnd, gemäß dem Ergebnis der letzten Schlacht.
Ptolemäus I, genannt Soter, baute Ägypten bedeutend größer auf , mehr dominant in Macht, als zur Zeit Alexanders. Seleucus wurde ebenfalls ein mächtiger Herrscher. Bei 312 B.C. hatte er ein genauso mächtiges Königreich in Syrien aufgebaut. Diese zwei Reiche wurden und repräsentierten, den „König des Südens“ und beziehungsweise, den „König des Nordens“ durch diese gesamte Prophezeiung. Daniel 11:5 berichtet, „Und der König des Südens wird mächtig werden, und einer seiner Obersten; und er wird stärker sein als er, und Macht haben; und seine Herrschaft wird eine große Herrschaft sein.“
Die Erstaunliche Erfüllung von Vers Sechs
Vers 6 ist eine spezifische und wahrlich erstaunliche Prophezeiung. Lassen Sie uns hier mehrere Redewendungen vorsichtig undersuchen. Beachten Sie: „Daniel 11:6 Und nach Verlauf von Jahren werden sie sich verbünden; und die Tochter des Königs des Südens wird zu dem König des Nordens kommen, um einen Ausgleich [Heirat, die hier Rechte mit sich bringt] zu bewirken. Aber sie wird die Kraft des Armes (Heirat) nicht behalten, und er wird nicht bestehen noch sein Arm; und sie wird dahingegeben werden, sie und die sie eingeführt haben, und der sie gezeugt, und der sie in jenen Zeiten unterstützt hat.
50 Jahre später war Antiochus II (genannt Theos) der König des Nordens und regierte Syrien. Seine Frau, Laodice, gewann großen Einfluß im Königreich. Aber Theos ließ sich von ihr scheiden und heiratete Bernice, die Tochter des Königs des Südens. Bernice würde „die Kraft des Armes“ verlieren. Ihr Mann, der König des Nordens, war vorhergesagt, daß er „nicht bestehen“ würde, und sie und ihr Vater („er, der sie gezeugt hatte“), wurde prophezeit, daß sie beide „aufgegeben würden.“ Alle drei kamen zu einem schlimmen Ende.
Eine erstaunlich detaillierte, und genauestens erfüllte Prophezeiung ergibt sich von Vers 6. Rawlinson berichtet, daß „Ihr [Laodices] Einfluß...ihn in einen Krieg mit Ptolemäus Philadelphus [König des Südens], B.C. 260, engagierte, der B.C. 252 durch eine Heirat zwischen Antiochus und Bernice endete, Ptolemäus’ Tochter...Nach Philadelphus’ Tod [„er, der sie zeugte“], in B.C. 247, verstieß Antiochus Bernice und nahm seine frühere Frau, Laodice, zurück, die...unsicher über seine Treue, ihn ermordete, um den Thron für ihren Sohn, Seleucäus (II), B.C. 246, zu sichern...Bernice...wurde von Laodice getötet“ (Seiten 251-252).
Jetzt untersuchen wir, Vers bei Vers, die längste Prophezeiung in der Bibel.
Kontrolle über das Heilige Land verschiebt sich wiederholt.
Beachten Sie Vers 7: „Und aus dem Sproß ihrer Wurzeln [Bernices Eltern] steht einer [dies ist ihr Bruder, der den Thron an statt seines Vaters, als König des Südens nehmen wird] an seiner Stelle auf. Der wird gegen die Heeresmacht kommen und wird in die Festungen des Königs des Nordens eindringen und mit ihnen (nach Belieben) verfahren und wird sich als mächtig erweisen.“
Rawlinson berichtet, „Ptolemäus Euergetes III, [ältester Sohn des Philadelphus, und somit Bernices Bruder, ein Zweig ihrer Wurzeln] fiel B.C. 245 in Syrien ein, um die Ermordung seiner Schwester Bernice zu rächen...In dem Krieg, der folgte, trug er alles vor sich hin“ (Seiten 252, 272).
Vers 8 spricht vom König des Südens, der Silber und Goldgefäße, nebst Gefangene, nach Ägypten (Vers 9), nach einer erfolgreichen Invasion in den Norden, zurück brachte. In der Tat eroberte Ptolemäus III Syria, den Hafen von Antioch (die Hauptstadt des Reiches), und Seleucia. Er nahm eine riesige Menge an Kriegsbeute mit, einschließlich die Rücknahme von 2,500 Götzengefäße und gegossenen Abbildungen, die der König des Nordens, Cambysius, in 526 B.C., von Ägypten mitgenommen hatte.
Die Bibelstelle berichtet ebenfalls, daß König Ptolemäus III länger regieren würde („mehr Jahre“), als der König des Nordens, Seleucus II. Seleucus starb in 226 B.C., und Ptolemäus III regierte vier Jahre länger, bis 222 B.C.
Nach dem Tod des Seleucus II, wurde sein Reich nacheinander von seinen zwei Söhnen regiert. Seleucus III regierte nur drei Jahre (226-223 B.C.), während sein Bruder, Antiochus III, auch „der Große“ genannt, für 36 Jahre regierte (223-187 B.C.). Beide gründeten große Armeen, um gegen Ägypten zu kämpfen und ihre Hafenstadt Seleucia zurückzugewinnen, und die Niederlage ihres Vaters zu rächen.
Es dauerte sieben-und-zwanzig Jahre für Antiochus, Seleucia zurückzuerobern, und um Syrien und die Gegend von Judäa bis Gaza zu erobern. Verse 10-11 berichten, „Aber seine Söhne werden sich zum Kriege rüsten und eine Menge großer Heere zusammenbringen; und einer wird kommen und überschwemmen und überfluten; und er wird wiederkommen, und sie werden (nochmals) Krieg führen bis zu seiner Festung. (11) Und der König des Südens wird sich erbittern, und wird ausziehen und mit ihm, dem König des Nordens, streiten; und dieser wird eine große Menge (Truppen) aufstellen, aber die Menge wird in seine Hand gegeben werden.“
Ptolemäus IV erfüllte genauestens Vers 11. Nachdem er eine Armee von 20,000 gesammelt hatte, „zog er wütend (zornig)“ gegen Antiochus den Großen. Er erfüllte Vers 12 weil er „viele zehn Tausende niederwarf (tötete).“ Jedoch, zog er sich zu früh nach Ägypten zurück, weil er einen übereilten Frieden mit Antiochus geschlossen hatte, und somit sein Vermögen, das er gewonnen hatte, weggenommen wurde, folglich die Worte, „aber er soll dadurch nicht mächtig werden“ (z.B. sein Sieg über Antiochus in 217 B.C.).
Zwölf Jahre später (205 B.C.) starb Ptolemäus Philopator, König von Ägypten. Sein kleiner Sohn, Ptolemäus Epiphanus, erbte den Thron. Somit wurde Ägypten einem Angriff gegenüber sehr verwundbar. „Nach gewissen Jahren“ nutzte Antiochus diese Verwundbarkeit aus, indem er Ägypten besiegte. Vers 13 erklärt, „Und der König des Nordens wird wiederkommen und eine Menge aufstellen, größer als die frühere; und nach Verlauf von Jahren wird er mit einem großen Heer und mit großer Ausrüstung kommen.“
Kurz danach stellte Antiochus eine Allianz mit Philip von Mazedonien auf, um Ägypten anzugreifen und Phönizien und den Süden Syriens von Ägypten zurückzugewinnen. Der berühmte Jüdische Historiker, Josephus, berichtet, daß sich eine große Zahl der Juden Antiochus in dieser Kampagne anschloß. Vers 14 beschreibt dies. Erinnern Sie sich bitte, jeden zutreffenden Vers der Bibel vorsichtig zu lesen, so wie der Umriß der Geschichte vor Ihnen ausgebreitet wird.
Als nächstes belagerte Antiochus die ganze Strecke von Ägypten bis Sidon, und ergriff letztendlich die Kontrolle über Judäa in 198 B.C., in der Schlacht von Mount Panium. Beachten Sie die Referenz zum Heiligen Land (Judäa) als „das gloreiche Land“ (Verse 15-16).
Zu dieser Zeit (198 B.C.) arrangierte Antiochus die Heirat seiner Tochter, Cleopatra, mit dem nun jungen Knabenkönig, Ptolemäus Epiphanes. Aber dieser Plan, Ägypten durch Ränke zu kontrollieren and zu besitzen, scheiterte, weil Cleopatra ihren Vater Antiochus betrog, und ihm nicht half, die Kontrolle über Ägypten zu bekommen (Vers 17). (Dies war nicht dieselbe Cleopatra wie die berühmte Ägyptische Königin von 31 B.C.)
Dies veranlaßte Antiochus, sich auf die Vernichtung und Übernahme der Kontrolle über die Küsten Kleinasiens, einschließlich ihrer Inseln, zu konzentrieren (197-196 B.C.) Jedoch besiegte ihn Lucius Cornelius Scipio Asiaticus, der Römische General, in der Schlacht von Magnesia (190 B.C.), und vernichtete seine Armee (Vers 18).
Daniel berichtet, „Und er wird sein Angesicht nach den Festungen seines Landes hinwenden, und wird straucheln und fallen und nicht mehr gefunden werden (Vers 19).“ Antiochus, nachdem er seine Sorgen auf seine eigenen Festungen umleitete, wurde in B.C. 187 getötet, während er versuchte seine Gewinne zusammenzubringen, indem er den orientalischen Tempel des Belus in Elymäis (V. 19) plünderte.
Heliodorus, der „Eintreiber der Steuern,“ wurde von Seleucus IV Philopator gesandt, um Geld durch ganz Judäa einzutreiben. Jedoch vergiftete Heliodorus Seleucus IV, und regierte daraufhin elf Jahre – 187-176 B.C. (V. 20).
Seleucus IV hatte keinen Erben, und somit erwarb sein jüngerer Bruder (Epiphanus oder Antiochus IV) sein Reich durch Heuchelei („Schmeicheleien) und Betrug. Wie der nächste Vers darlegt, dieser Mann war eine äußerst „niederträchtige“, und verachtenswerte Person, und sein Helfer, Eumenes, kam, um ihm zu helfen. Rawlinson berichtet, daß „Antiochus [Epiphanus], unterstützt von Eumänus, Heliodorus austreibt, und den Thron in B.C.176 erwirbt. Er erstaunt seine Untertanen mit affektierten römischen Angewohnheiten und gutartigen Heucheleien“ (V. 21).
Die Rolle des Antiochus IV (Epiphanus)
Der nächste Vers illustriert ein Bestreben des Antiochus Epiphanus’ den Jüdischen Hohen Priester („Prinz des Bündnisses“) zu entfernen. Antiochus’ Absicht war, jemanden einzusetzen, der ihm treu wäre. Einige machen den Fehler und denken, daß der Ausdruck „Prinz des Bündnisses,“ ein Bezug auf Christus sein soll. Jedoch stimmt das nicht (Vers 22).
Die nächsten drei Verse sind ein Einblick in den Charakter und das Verhalten des Antiochus. Er begann mit einer kleinen Gruppe von Anhängern, jedoch glitt er durch Schmeicheleien und Tücke in größere Macht und sicherte sich eine größere Anzahl von Anhängern an. Obwohl seine Vorfahren den Juden Gunst erteilten, stürmte er ins untere Ägypten und Galiläa ein, und entfremdete hiermit die Juden. Rawlinson berichtet, daß die Juden „zur Verzweiflung getrieben wurden, aufgrund des verrückten Vorhabens dieses mutwilligen Monarchens,“ und „Drohten bei den Ministern des Ptolemäus Philometor [der König des Südens zu dieser Zeit war] Krieg an, die Coele-Syrien und Palästina als Mitgift der Kleopatra, der verstorbenen Königin-Mutter, forderten. Antiochus maschiert against Ägypten“ (Seiten 255-256, 277-278).
Dies geschah in B.C.171. Es war hier, daß sein Neffe (Ptolemäus Philometor), ihn mit einer „großen Armee“ angriff. Jedoch verrieten ihn Ptolemäus’ Offiziere an Antiochus, und er verlor die Schlacht (Verse 23-25).
In B.C. 174 nahm Antiochus an einem Fest mit seinem Neffen, Ptolemäus, teil. Antiochus heuchelte Unterstützung für Ptolemäus gegen seinen Bruder, Euergetes II, in einem gemeinsamen Betrug (Verse 26-27) vor.
Das Greuel der Verwüstung
Anschließend entschied Antiochus so viele wie möglische Juden anzugreifen und niederzumetzeln. Nach Rückkehr von Ägypten mit „vielen Reichtümern,“ in B.C. 168, plünderte er den Tempel in Jerusalem und nahm seine goldenen Gefäße – all dies als Teil seines geplanten Rassenmordes der Juden. Er kehrte nach Ägypten zurück, dieses mal ohne ähnlichen Erfolg, weil sich Ptolemäus Philometor Hilfe von Rom gesichert hatte (Verse 28-29).
Der Römische Befehlshaber, Popillius, brachte seine Schiffsflotte, um Antiochus anzugreifen. Popillius sicherte eine Kapitulation gemäß seinen eigenen Bedingungen ein, die beinhielten, daß er Ägypten verlassen, und Cyprus an Ägypten zurückgeben würde. Dies veranlaßte Antiochus wiederum, seinen Ärger gegen Judäa (die Juden) auf seinem Rückweg nach Antioch, auszulassen. Diese „Empörung gegen das heilige Bündnis“ bot den Juden Gunst an, die ihrem Glauben und Ihren Bräuchen abschwören würden (V. 30).
Ein Jahr später, in B.C. 167, schickte Antiochus Truppen nach Palästina mit schrecklichem Resultat für alle, die in ihren Weg kamen. Er vernichtete den Tempel und sein Heiligtum – indem er das tägliche Opfer abschaffte (beschrieben in Daniel 8:11, 24), und stellte ein Idol des Greuels der Verwüstung direkt auf den Altar des Tempels auf – womit er ihn entweihte, bzw. verheerte! (Es gibt Leute, die versuchen, diesen Vers so darzustellen, als ob er erfüllt worden wäre zu der Zeit, wo der Dom des Felsens auf den Platz des Tempels gebaut wurde, das acht Jahrhunderte später, im siebten Jahrhundert A.D., stattfand. Damit dies als korrekt bezeichnet werden könnte, müßten alle Verse, die bis zu diesem Punkt erklärt worden sind, eine andere gleich plausible Erklärung haben, mit derselben Präzision, die wir bis hier in jeder Hinsicht gesehen haben, „zustande“ bringen können. Dies würde sich auch auf alle Verse beziehen, die Vers 31 folgen. Antiochus Epiphanus stellte das „Idol des Greuels, das die Verwüstung zur Folge hatte“ in 167 B.C. in den Tempel (Vers 31).
Antiochus’ prophezeite Erfüllung in diesem Vers ist ein kritischer „Typ“ der Erfüllung der letzten Tage, die in unserer Zeit (Lukas 21:20) vorfallen soll. Sie macht klar, daß Jerusalem von „Armeen,“ die es „umzingeln“ und vernichten werden, in „Verwüstung“ hinterlassen wird. Die Schwerkraft dieser Prophezeiung wird am Ende dieser Broschüre in mehr Detail behandelt. Jedoch ist es für den Leser wichtig zu erkennen, daß Gott oft Dualität benutzt, um der Welt durch früher ähnliche Vorfälle, genauestens zu zeigen, was Er in Zukunft nochmals beabsichtigt zu tun - zu wiederholen – und das meistens in weit größerem Umfang.
Dies ist ein absolut wichtiger Schlüssel den Sinn aller Bibel Prophezeiungen zu verstehen.
Christus und die Apostel Treten in die Prophezeiung Ein
Der erste Teil von Vers 32 beschreibt Antiochus’ Versuch die Jüdische Religion zu vernichten. In der Tat verbat er beides, das tägliche Opfer und den täglichen Dienst im Tempel, durch ein System der Schmeichelei (mit Begünstigungen) für x-beliebige Juden, die ihrem Glauben abschwören würden.
Es ist kritisch zu verstehen, daß ab Mitte des zwei-und-dreißigsten Verses die Prophezeiung vorwärts, in die Zeit der Kirche des Neuen Testamentes schaltet. Wir haben beobachtet, wie sich jeder Schritt dieser Prophezeiung zwei Jahrhunderte hindurch entwickelt hat. Die Zeit-Inszenierung vorspult jetzt um 200 Jahre, um wahre Christen darzustellen, „selbst bis zur Zeit des Endes, denn es verzögert sich noch bis zur bestimmten Zeit“ (V. 35). Beachten Sie bitte, daß (Vers 32) von „Leuten spricht, die ihren Gott kennen, sich stark erweisen und Heldentaten [große Arbeit] leisten werden.“ Vers 33 fährt fort, „und die Verständigen des Volkes werden Viele unterweisen.“
An diesem Punkt bemerken viele Theologen und Kommentare, daß die in hohem Grade detaillierten, genauestens erfüllten, Vers-auf-Vers-Handlungen, zu einem jähen Ende mit diesem Vers zu kommen scheinen. Aber dies ist nicht wahr!
Diese zwei Teile der Verse stellen zwei total verschiedene Zeiteinstellungen dar - die erste als Symbol (Typ) der letzteren dienend. Gewiß bestach Antiochus eine große Zahl Juden „durch Schmeicheleien.“ Der letztere Teil von Vers 32 spricht jedoch von der Zeit der Makkabäer, die der Art und Weise der Korruption und des Gemetzels des Antiochus’ widerstanden. Sie repräsentieren ein Typ von dem was Christus und die Apostel begannen zu tun, als Christus begann Seine Kirche aufzubauen (Matt. 16:18).
Christen sollen lernen, „stark“ zu sein, und immer dazu bereit sein, „viele zu lehren – weil sie „verstehen,“ was Gott gemäß Seinem Plan auf Erden vollbringt! Natürlich erfüllten Jesus Christus und die Apostel mit Gewißheit diese Verse bei vielen.
Daniel berichtet ausführlich, daß zur Endzeit (12:10) „keiner der Bösen verstehen wird, jedoch die Weisen werden verstehen.“ Das ganze Kapitel von Daniel 12 ist eine Fortführung der Inszenierung dieser Endzeit – von hier an festgesetzt und vorwärts gehend. (Unsere Broschüre Sind dies die LETZTEN TAGE? Diskutiert dies in größerer Ausführung.)
Der letztere Teil von Vers 33 ist ein Bild des Märtyrtums Christi und aller Apostel außer Johannes. Für wahre Christen fuhr Verfolgung und Märtyrtum bis ins Mittel Alter fort. (Für diejenigen, die lauwarm geworden sind, wird dies nochmals vor Christus Rückkehr vorkommen.)
Verse 34-35 sind eine klare und kraftvolle Beschreibung des Weges der treuen Leute Gottes von der Zeit wo die Kirche des Neuen Testaments gegründet wurde, bis zur heutigen Zeit. Beachten Sie bitte: „Und während sie stürzen, wird ihnen mit einer kleinen Hilfe geholfen werden. Doch viele werden sich ihnen heuchlerisch anschließen. Und von den Verständigen werden einige stürzen, damit unter ihnen geläutert und geprüft und gereinigt werde bis zur Zeit des Endes. Denn (es verzögert sich) noch bis zur bestimmten Zeit. (Dieser Vers sollte mit Offenbarung 12:6, 11, 13-17 verglichen werden.)
Vers 36 beschreibt den König des Nordens während der frühen Jahrhunderte der Kirche des Neuen Testaments. Vôrwärts von 65 B.C., kontrollierte der Römische Kaiser (der König des Nordens) das Heilige Land (Judäa). Jeder römische Kaiser zweifellos „verherrlichte sich selbst, und überhob sich selbst über jeden Gott,“ indem er verlangte, daß alle seine Untergebenen ihn anbeteten – und er verlangte sogar, daß ihm Opfer dargebracht werden mußten, als sei er ein Gott! Römische Kaiser benahmen sich, als ob sie Götter seien. Sie sprachen gegen den wahren Gott und verfolgten Seine wahren Diener – Christen – für hunderte von Jahren.
Vers 37 Zeigt die römischen Könige, vor A.D. 476, beteten Götzen an. Die Geschichte berichtet, daß römische Kaiser von ihren Untergebenen verlangte, ihn als Gott zu verehren!
Vers 38 beschreibt, wie das ganze römische Reich „den Gott der Gewalt [Randbemerkung, „Munition“] verehrten.“ Die Römische Armee entwickelte sich zu seiner in der Tat in die mächtigste Kriegsmaschine der Geschichte, und das Reich häufte Gold, Silber, Juwelen, usw. an. Von Justinians Regierungszeit in A.D. 554, als die „tötliche Wunde,“ beschrieben in Offenbarung 13, „geheilt worden war“ (nach einer 78-jährigen Periode von A.D. 476, als drei nördliche, barbarische Stämme in Rom einstürmten, und es vorübergehend kontrollierten), begannen die bürgerlichen Kaiser in der Tat einen Gott (mit Macht, Gold und Silber) zu ehren, der ihren Vorfahren oder „Vätern“ unbekannt war.“
Dieser „Gott“ hielt ein hohes religiöses Amt, und erhielt Ehrerbietung von Römischen Kaisern.
Aufgrund dieser Kaiser, kontrollierte oder „regierte über viele“ dieses hohe religiöse Amt, und ihm wurde große Macht und Reichtum gegeben. Vergleichen Sie vorsichtig diesen Teil der Prophezeiung mit Offenbarung 17:4-5 und 18:3 und 16, wo diese religiöse Macht als „Babylon“ und „Mutter der Huren“ beschrieben wird, die „Unzucht treibt“ mit den „Königen“ und „Großhändlern der Welt“ (Verse 38-39)!
Die Zeit des Endes
Vers 40 macht die Beschreibung „zur Zeit des Endes“ deutlich. Dann nimmt es Bezugnahme auf „der König des Südens wird gegen ihn stoßen,“ während es erklärt, daß „der König des Nordens gegen ihn wie ein Wirbelwind kommen wird...“ Was heißt all das? Wer sind diese Könige? Wer ist dieser End-Zeit König des Südens?
Zu alten Zeiten war es Ägypten. Rom riß Ägypten an sich und machte es in eine Provinz. Heute hat Ägypten keinen König und ist eine moderne Republik. Während der dazwischenliegenden Jahrhunderte gab es hier keinen großen König des Südens. Jedoch erinnern Sie sich, daß Ptolemäus III Euergetus ein Teil Äthiopiens, als König des Südens in Ägypten, in B.C. 247-222, an sich riß.
Rawlinson und die Encyclopedia Britannica (11te Auflage) erklären beide, daß Ägypten und Äthiopien zu verschiedenen Zeiten zusammen regiert wurden. Äthiopien war der einzige Teil dieses Gebietes, welches vom König des Südens beherrscht wurde, das bis zum zwanzigsten Jahrhundert unabhängig blieb.
Der König des Südens
Nochmals, nur Äthiopien fuhr fort und blieb, von der Zeit des Römischen Reiches an, unabhängig im Osten Afrikas Kein anderes Land oder keine andere Regierung könnte als König des Südens passen – z.B., indem sie ein Teil des antiken Landes waren, beherrscht vom „König des Südens.“ Erinnern Sie sich, Vers 40 erklärt, daß die Inszenierung zum Ende der Zeit stattfindet. Der König des Südens „stößt“ gegen Norden – oder Rom – vor. Dies passierte in 1895. Zu der Zeit, etwa 10,000 Männer, under dem Äthiopischen König Menelik, widerstanden der Italienische Armee, geführt von General Baratieri. Man sollte beachten, daß Eritrea (nördlich von Äthiopien) Italien gehörte, während der Südost Äthiopiens das Italienische Somaliland war.
Ein Jahr später, in 1896, versuchte der Italienische General Baratieri, Eritrea gegen die Äthiopische Attacke zu verteidigen. Über 11,000 Leute wurden entweder getötet oder gefangen genommen. Die zahlenmäßig sehr unterlegene und unerfahrene italienische Armee wurde in einem Kampf über zerklüftetem und gebirgigem Terrain fast total vernichtet.
Italien vergaß diese Niederlage nie und schwor Rache. Es dauerte fast 40 Jahre, aber die Gelegenheit kam endlich.
In 1927, entschied Mussolini, daß er Äthiopien in acht Jahren (1935) angreifen würde, 39 Jahre nach der Niederlage. Er führte seinen Plan durch, und dies geschah in 1935! Nochmals, notieren Sie Vers 40, in seinem Zusammenhang mit dem Angriff Mussolinis: „...und der König des Nordens wird gegen ihn wie ein Wirbelwind anstürmen, mit Wagen, und mit Reitern, und mit vielen Schiffen; und er wird in die Länder eindringen, und wird sie überschwemmen und überfluten.“
Ein Wirbelwind ist gleichbedeutend einem Tornado - ein mächtiger Sturm - der aus dem ‚Himmel fällt.’ Mussolini brachte in der Tat eine große Luftwaffe, um Äthiopien anzugreifen. Natürlich waren seine „Streitwagen“ moderne Tanker und andere Kriegsausrüstungen. Die „vielen Schiffe“ waren ein Teil einer Armada, die über 100,000 Soldaten in den Kampf beförderte. Verse 40 endet mit einer erstaunlichen Beschreibung – es schildert diese große Macht als „überfluten.“
Genau, wie Gott prophezeite, Mussolini zog sich zurück und endete seine Attacke nicht vollkommen. Der Grund dazu ist, daß Gott einen letzten einflußreichen und sehr mächtigen Führer aufbewahrt hat, der in Europa aufsteigen und diese Prophezeiung vollenden wird! Wir sind nun an unserem präzisen Punkt in der Zeit angekommen, wenn die Verse, die Vers 40 folgen, diejenigen sind, die noch zu erfüllen sind – während alle Verse, die durch Vers 40, oder ihm vorausgehen, bereits erfüllt, und etablierte Fakten der Geschichte sind!
Mögen alle, die diese nächsten Verse lesen, deren Botschaft für unsere Zeit verstehen.
Die Letzte Kommende Wiedergeburt des Römischen Reiches
Viele Bibel Prophezeiungen enthüllen, daß noch eine letzte Wiedergeburt des Römischen Reiches kommen wird – wenn ein letzter König des Nordens für eine kurze Zeit - vor der Rückkehr Christi - die Weltbühne an sich reißen wird. Die Welt ist jetzt auf dem Wege einer letzten fürchterlichen Zeit des großen Elends. Dieser Diktator wird zehn andere Könige (Offbg. 17:12-13) um sich sammeln, die ihm ihre Macht und Treue geben werden, in dieser letzten Wiederbelebung des Heiligen Römischen Reiches.
Vers 41 sagt über diesen König, „Er wird in das glorreiche Land eindringen.“ Dieser Eintritt ins glorreiche, oder heilige Land, hat noch nicht stattgefunden! Die Prophezeiung fährt fort, „Und viele Länder werden vernichtet werden: diese aber werden seiner Hand entrinnen, Edom und Moab und die besten der Söhne Ammons.“ (Nebenbei bemerkt, Moab und Ammon umfassen die heutige Nahost Nation Jordanien. Viele Prophezeiungen zeigen, daß Gott diese Region schonen könnte, um Seine wahren Diener zu beschützen.)
Da Vers 42 sagt, „für das Land Ägypten wird es kein Entrinnen geben“ kann dieses Mal Ägypten nicht der König des Südens sein. Vers 43 sagt, „...Libyer und Kuschiter werden in seinem Gefolge sein.“ Der König des Nordens wird noch einmal diese beiden Länder beherrschen, über die Italien die Kontrolle zu Ende des II Weltkrieges verlor. Nach der Invasion von Mussolini, wird auf Äthiopien nicht mehr hingewiesen.
Vers 44 weist darauf hin, daß „Nachrichten aus dem Osten und aus dem Norden ihn beunruhigen werden.“ Rußland und der Orient liegen im Norden und bzw. im Osten, von wo oder auf Grund dessen die letzte Auferstehung des Heiligen Römischen Reiches im Mittleren Osten etabliert werden wird.
Denken Sie daran, daß Gott Jerusalem als geographischen Punkt nimmt, um Direktionen in Seinen Prophezeiungen zu bestimmen. Der König des Nordens wird beunruhigende Berichte hören, und Rußland, verbunden mit vielen Nationen vom Osten, werden sich diesem Krieg anschließen, der im Nahen Osten stattfinden wird.
Vers 45 faßt die längste aller Prophezeiungen der Bibel kurz zusammen. Der König des Nordens (der letzte Herrscher über die Wiedergeburt des Heiligen Römischen Reiches) wird in das moderne Land Israel einfallen, „den Berg der heiligen Zierde,“ um sein religiöses Hauptquartier zu etablieren. Eine andere Prophezeiung, in Sacharja 14:2 verkündet, daß „die Stadt [Jerusalem] eingenommen werden wird.“ Der Rest dieses Verses muß gelesen werden, um das Entsetzen, das geschehen wird, voll verstehen zu können, wenn Jerusalem eingenommen und erobert wird.
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, Lukas 21:20 zu lesen, der erklärt, daß Jerusalems Verwüstung von Armeen herkommt, die es umzingeln. Sacharja 14:3 fährt fort, zu erklären, was zum Schluß passiert: (Vers 3) Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage, da er streitet, an dem Tage der Schlacht. (Vs. 4) Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt...“ Am Ende vernichtet der allmächtige, zurückkehrende Jesus Christus die Armeen, die Jerusalem zerstörten!
Vom letzten Untier und falschen Propheten sprechend, beendet Daniel 11:45, „Doch er [das Untier] wird an sein Ende kommen, und niemand wird ihm helfen.“ Sacharja 14:3 erklärt, daß sich Christus mit ihm befassen wird – genau so, wie mit dem falschen Propheten. Offenbarung 19:19-20 und Sacharja 14:12 geben mehr Erklärung über das schlimme Ende, das diesen beiden niederträchtigen Individuen bevorsteht!
Die Kulmination
Das folgende Zitat von Herbert W. Armstrongs Broschüre The MIDDLE EAST in Prophecy (Der NAHE OSTEN In Prophezeiung) faßt zusammen, was jeder wahre Christ tun muß:
„Und was ist nun die Zeit dieses Endes, am Schluß dieser erstaunlichen Prophezeiung? Der nächste Vers in Daniel 12:1 sagt es: zur Zeit der Auferstehung der Gerechten – zur Zeit der Wiederkehr Jesu Christi!
„Diese Prophezeiung beginnt mit den Königreichen von Syrien und Ägypten, kurz nach dem Tod Alexanders des Großen – vor 2,300 Jahren. Aber es endet zur Zeit der Auferstehung der Gerechten und der Wiederkehr Christi, um endlich Frieden in diese Region – und die ganze Welt - zu bringen! Es ist so klar, es kann kein Zweifel über die richtige Anwendung bestehen!
„Sind Sie für dieses Ereignis vorbereitet? Es kommt in Eile auf uns zu. Es eilt, denn Jesus sagt, ‚seid vorbereitet!’“



